2016-12-29 Die Südostspitze Madeiras, Ponta de Sao Lourenco

Nach dem ausgiebigen Frühstück fuhren wir zunächst zum Téléferico do Raocha do Navio.

Mit der Seilbahn ging es 300 m hinunter an den Strand. Bei der Abfahrt schaukelte die Gondel ziemlich, da immer noch ein starker Südostwind herrschte. Über steile Kanten fielen Wasserfälle in die Tiefe, der Wasserschleier vom Winde verweht.

Raocha do Navio

Unten angekommen erwartete uns ein wärmeres Klima. Windgeschützt kauerten sich kleine Häuschen und geschützte Parzellen auf dem wenigen Land. Jeder Quadratmeter des Landes wird beackert und vor Erosion geschützt. Bananenstauden, Weinreben, Tomaten, Maracuja, Guaven wachsen im Windschutz. Außer dem Wind, den brandenden Wellen und ein paar Hackgeräuschen ist nichts zu hören.

Raocha do Navio
Nach gut einer Stunde fuhren wir wieder nach oben.

Gut 30 Minuten benötigten wir mit dem Auto über die VE1 zu unserem nächsten Ziel, der Abrabucht im Südosten Madeiras.

Vom Parkplatz aus führt ein etwa 3,5 km langer Weg bis zum höchsten Punkt der Landspitze, dem Pico do Furado. Die Landschaft ist hier völlig anders. Statt sattgrüner Vegetation erwartet uns hier blühender Klee, Bäume sind Fehlanzeige. Der vulkanische Ursprung Madeiras ist hier sehr klar zu sehen, landschaftlich erinnert es hier an die Azoren am Leuchtturm von Capelinhos.

Ponta de Sao Lourenco

Ponta de Sao Lourenco

Der gut markierte Weg führt teilweise sehr beschwerlich über Vulkangestein. Immer wieder ergeben sich Ausblicke auf beide Seiten der Landspitze.

Ponta de Sao Lourenco

Kurz bevor der letzte Aufstieg zum Pico du Furado beginnt, findet sich eine Oase mit Dattelpalmen in der Landschaft.

Ponta de Sao Lourenco

Da uns der stetig wehende Wind, die Sonne und das stetige Auf und Ab doch etwas zugesetzt hat, verzichten wir auf den Aufstieg und traten stattdessen den Rückweg an.

Ponta de Sao Lourenco

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