Daintree Nationalpark (21.04.)

Bevor wir uns auf die gut 2 stündige Fahrt von den Mareeba Wetlands zum Daintree Nationalpark machten, hielten wir am Werksverkauf eines Mango-Weingutes, um ein wenig zu naschen.

Auf dem Weg weiter nach Norden zog der Himmel weiter zu und es begann leicht zu regnen.

Wir setzten mit der Fähre über den Daintree River über und fanden uns plötzlich im dichten Regenwald wieder. Der machte seinem Namen alle Ehre, denn es pladderte nur so.
Die Heritage Lodge war auch nur über eine Dirtroad zu erreichen, die jetzt allerdings eher als Wetroad bezeichnet werden konnte. Auch hier war ein kleiner Creek zu überqueren. Abends hieß es, das Wasser würde 40 cm hoch stehen.

Im Restaurant der Unterkunft aßen wir zu Abend. Der Service war anscheinend mit 20 Gästen überfordert. Das Essen hat geschmeckt, allerdings hatten wir schon besser und preiswerter gegessen.

Den Abend und die Nacht über machte der Regenwald seinem Namen alle Ehre, es regnete wie aus Eimern. Morgens war es dann nur noch feucht. Beim Frühstück erfuhren wir, dass einige Restaurantgäste die Nacht unfreiwillig dort übernachten mussten, da die Straße unpassierbar war.

Wir fuhren dann zum nördlichsten Punkt unserer Australienreise, zum Cape Tribulation. Wir wollten es erst nicht glauben, aber hier trifft Regenwald tatsächlich auf das Barrier Reef, das fast bis zum Strand reicht. Leider war der Himmel wolkenverhangen, so dass alles sehr grau aussah.

Auf der Rückfahrt stoppten wir an einigen ausgeschilderten Spazierwege durch den dichten Regenwald und einen Mangrovenwald. Sehr beeindruckend. Das Braun der Baumstämme fällt vor lauter grün gar nicht auf.
Auch die Fahrt auf der Straße, umgeben von dichtem Grün war sehr beeindruckend.