Der westlichste Punkt Europas (29.06.)

ohne die Azoren. So wird unter anderem Látrabjarg beworben. Eher bekannt sind die Steilklippen durch ihren Vogelreichtum. Die 90 km
lange Anfahrt führte über die Fjordberge und einsame Hochebenen. Hinter Patreksfjörður erwartete uns dann wieder eine Schotterstraße. Diese führte mehr oder weniger nah an steilen Berghängen mit Steinschlagefahr und an Sandstränden vorbei. Das überraschende dabei war der gelbe Sand. Vereinzelt hatte man das Gefühl, dass hier kleine Dünen vorhanden sind und es Sandverwehungen gibt.

Am Leuchtturm Látrabjarg erwartete uns dann die Vogelwelt. Papageientaucher aus nächster Nähe, Lummen und Eissturmvögel, alle noch beim Brüten. Dadurch hielt sich wohl die Anzahl der Tiere in Grenzen und sie wirkten ziemlich entspannt.
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Auf der Rückfahrt machten wir einen Abstecher an den Rauðasandur, einem rötlichen Sandstrand. Durch die Schafe und das Gras könnte es auch an der Ostsee gewesen sein.

Die Straße dorthin war recht abenteuerlich. Vom Belag her recht gut, allerdings zum Süden hin mit einer Abfahrt in Serpentinen mit Spitzkehren und 12% Gefälle.