Jabiru Safari Lodge (19.04. – 20.04.)

Unser heutiges Ziel lag nur etwa 70 km weit entfernt. Auf dem Weg in die Mareeba Wetlands hielten wir an einem Platypus-Spot, wo wir das Schnabeltier auch wieder zu Gesicht bekamen.

Weiter ging es zum Curtain Fig Tree, einer etwa 500 Jahre alten Würgefeige mit einem riesigen Vorhang aus Luftwurzeln.

Um zur Jabiru Safari Lodge zu kommen mussten wir auf einer 7 km langen Dirtroad fahren und einen Creek auf einer Brücke überqueren, die 5 cm überspült war.

An der Lodge angekommen, empfing uns als erstes eine Emu-Familie mit 2 Jungen.
Linda zeigte uns unser Zelt und um 3.30 ging es auf die Sunset-Safari.

Zu Beginn schipperten wir auf einem Elektroboot über eine Lagune. Während der Cruise erklärte uns Gregg einiges über die Flora und Fauna der Lagune und ihre Entstehung. So erfuhren wir, dass die Mareeba Wetlands nicht natürlich entstanden sind, sondern ein „Abfallprodukt“ eines Bewässerungssystems war. Anschließend fuhren wir für etwa 1,5 h durch das Gelände, um Vögel zu beobachten. Leider gab es nur wenige zu sehen, da einerseits keine „Vogelhochsaison“ war, andererseits der Regen vom Cyclone Ita die Vögel kurzfristig vertrieben hat.

Pünktlich zum Sundowner waren wir zurück und genossen bei einem Glas Wein den Sonnenuntergang. Abgerundet wurde der Abend durch ein vorzügliches Abendessen.

20.04.
Heute ließen wir es ruhig angehen und schliefen aus bzw. holten Schlaf nach, da der Mond sehr hell ins Zelt schien und Dingos am Heulen waren. Kaum öffneten wir den Zeltreißverschluss stand schon Mutter Emu vor der Veranda und schaute, ob es nicht etwas zu picken gab.

Nachmittags unternahmen wir eine kleine Wanderung zu einem Lookout ehe wir uns wieder zum Sundowner begaben. Dort erfuhren wir, dass nur noch ein kleines Emu da war und Papa Emu humpelte. Wahrscheinlich gab es ein Zusammentreffen mit den Dingos.

Abgerundet wurde der Tag wieder durch ein vorzügliches Abendessen.

21.04.
In der Nacht gab es wieder Dingogeheul und es raschelte um das Zelt herum.
Morgens erwartete uns dann wieder Mutter Emu vor dem Zelt.
Noch vor dem Frühstück unternahmen wir mit Gregg eine Early Bird Safari. Diesmal gab es ein paar mehr Vögel zu sehen.
Nach dem Frühstück ging es ans Koffer packen und es hieß Abschied nehmen von einem einzigartigen Ort mit sehr netten Menschen: Linda,  Gregg und den hilfreichen Geistern hinter den Kulissen.

Die Jabiru Safari Lodge ist sehr empfehlenswert.