Swaziland

Nach 2 Tagen Game Lodge und 2 Tagen Krüger National Park ging es nun wieder an den Indischen Ozean. Suf dem Weg dorthin durchquerten wir Swaziland.

Nach der Ausfahrt aus dem KNP fuhren wir eine Zeit lang auf einer gut ausgebauten Nationalstraße, ehe uns eine mit Schlaglöchern übersähte Stichstraße in Richtung Grenzübergang Jeppe’s Reef brachte. Schlaglöcher ist eigentlich untertrieben. Es war eher ein Weg, der zwischendrin etwas Asphalt hatte. Die Felgen mussten Schwerstarbeit leisten.

Am Grenzübergang gab es die Aus–  und Einreiseformalitäten.
Erster Stop: Laufzettel mit Kennzeichen und der Passagieranzahl.
Zweiter Stopp: Ausreisestempel von Südafrika holen.
Dritter Stopp: Laufzettel am Kontrollpunkt Südafrika abgeben.
Vierter Stopp: Einreisestempel Swaziland holen.
Fünfter Stopp: Am Schalter nebenan die Straßenbenutzungsgebühr bezahlen.
Sechster Stopp: Grünen und pinken Zettel, die wir am Stopp 4 und 5 erhalten hatten am Schlagbaum abgeben.

Alles ging erstaunlich schnell.

In Swaziland erwartete uns eine andere Landschaft. Hier war es recht bergig und es ging richtig bergauf und bergab. Aus dem Auto gesehen erschien uns Swaziland wesentlich ärmer als das, was wir bisher in Südafrika gesehen hatten.

Je näher wir der Hauptstadt Mbabane kamen, desto mehr wich die Ärmlichkeit, vierspurige Autobahn, Leuchtreklame, deutsche Automodelle.

Unsere Unterkunft, Forester Arms Hotel, lag 29 km westlich von Mbabane, in einem Waldgebiet. Man fühlte sich fast in den Harz versetzt, nur dass wir hier über 1000 m hoch lagen.

Von der Unterkunft aus ging es am nächsten Morgen nicht auf dem kürzesten Weg aus Swaziland heraus, sondern das Roadbook führte uns in Swaziland bis fast an die Grenze nach Mozambique.

Forester Arms Hotel
Forester Arms Hotel

Wir besuchten einen Handwerksmarkt, in dem u.a. wunderschöne Kerzen hergestellt wurden.

Künstlermarkt
Künstlermarkt

Der Rest der Fahrt war eher eintönig, da er durch immer flacher werdendes und leider auch immer ärmlicher werdendes Land führte.

Swaziland
Armes Swaziland

Zwischendrin gab es immer wieder Farbtupfer.

Jacaranda Bäume
Ein Farbtupfer in der Landschaft

Zudem erschwerte eine Autoaußentemperatur von 40° das Verlangen, sich noch irgendetwas anschauen zu wollen.

Die Klimaanlage wollte auch nicht so recht.