Von Broddanes ins Korpudalur (25.06.)

Auf der Fahrt von Broddanes nach Hólmavík gab es eine geologische Besonderheit zu bestaunen. Nahe der Farm Húsavík konnte man in einer Schlucht einen von Lava überdeckten Wald sehen, zumindest das, was noch übrig war, nämlich Holzkohle. Dass hier ein Wald gewesen sein muss, lässt sich durch Versteinerungen nachweisen.

Dann stieg die Straße langsam aber sicher auf der Steingrimsfjarðarheiði an. Auf der Hochebene waren noch große Schneefelder mit darunter liegenden Wasserläufen zu sehen.
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Nach 48 km war dann der erste Fjord, der Ísafjörður erreicht. So langsam wurde die Landschaft dramatischer. Jetzt waren es nur noch 7 Fjorde, bis wir in Ísafjörður ankommen sollten.

Wie? Wir sind am Ísafjörður und müssen noch 7 Fjorde weiter, um in Ísafjörður anzukommen? Verwirrend.
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Also, der große Einschnitt, an dem Ísafjörður liegt, heißt Ísafjarðardjúp.
Und so schlängelten wir uns Fjord um Fjord weiter nach Nordwesten, bis wir in Ísafjörður ankamen. Die Zivilisation hat uns wieder.

Von Ísafjörður waren es noch ca. 20 km bis zur JH Korpudalur. Davor lag aber noch ein 9 km langer Tunnel, der nach 3 km einen Abzweig zu einem anderen Fjord hatte. Danach wurde er wieder einspurig.

Die JH lag am Ende des Önundarfjörður, umgeben von steilen Bergen.